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Europäische Tage des Denkmals: Residenz erstmals für Besucher geöffnet

Architekt Alexander Hadorn und Kanzler der Deutschen Botschaft, Volker Edner, begrüßen eine Besuchergruppe

Architekt Alexander Hadorn und Kanzler der Deutschen Botschaft, Volker Edner, begrüßen eine Besuchergruppe, © Botschaft Bern

16.09.2019 - Artikel

Ein kaiserlicher Bauauftrag und eine versteckte Farbe: Am Samstag konnten Besuchergruppen anlässlich der Europäischen Tage des Denkmals 2019 die Residenz von innen erleben und erfuhren dabei viel Wissenswertes zum Quartier und der Baugeschichte der Residenz. 

Am 14. und 15. September fanden die Europäischen Tage des Denkmals im Kanton Bern statt. Die Denkmaltage sollen bei einem breiten Publikum das Interesse an Kulturgütern und deren Erhaltung wecken, und standen dieses Jahr unter dem Motto „Farben“.

Auch die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beteiligte sich und öffnete am Samstag, den 14. September 2019, erstmals ihre Residenz zu geführten Rundgängen für eine interessierte Öffentlichkeit.


Botschafter Dr. Riedel, Architekt Alexander Hadorn
Botschafter Dr. Riedel, Architekt Alexander Hadorn© Botschaft Bern

Botschafter Dr. Riedel begrüßte eine der Besuchergruppen persönlich und gab eine kleine Einführung in sein Tätigkeitsfeld.

Die Führungen durch die Residenz leiteten Volker Edner, Kanzler der Botschaft, und Architekt Alexander Hadorn, der seit über 20 Jahren die Sanierungsmaßnahmen in der Residenz betreut.

Kurzweilig stellte er den Besuchern die Entwicklung des Quartiers sowie die Entstehungsgeschichte der Residenz vor und beantwortete die vielfältigen Fragen der Besucherinnen und Besucher. Während des Rundgangs wies er dabei auf die zahlreichen Umbauten ebenso hin wie auf die französischen Einflüsse des ausführenden Architekten Gerster. Auch das Thema „Farben“ kam zum Zuge:

So zeigte Herr Hadorn anhand einiger alter Tapetenreste, wie er bei Sanierungsarbeiten unter  sieben Farb- und Tapetenschichten versteckt das ursprüngliche Veronesergrün wiederentdeckte, in welchem die Innenräume der Residenz heute erstrahlen. 

Wir bedanken uns für das große Interesse an der Veranstaltung, und danken dem Berner Amt für Kultur/Denkmalpflege für die enge Zusammenarbeit.








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