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Schweiz: Politisches Porträt

06.11.2019 - Artikel

Das Schweizer Regierungssystem gilt weltweit als eines der stabilsten mit stark ausgeprägten Elementen einer direkten Demokratie.

Die Regierung der Schweiz, der Bundesrat, besteht aus sieben Bundesräten und Bundesrätinnen, die den Ministerien vorstehen. Eine oder einer der Bundesräte wird jeweils für ein Jahr zum Bundespräsidenten gewählt und gilt in dieser Zeit als Erster unter Gleichgestellten. Damit hat die Schweiz weder ein Staatsoberhaupt noch einen Regierungschef – der Bundesrat regiert als Kollektivorgan.

Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat mit 200 Mitgliedern wird alle vier Jahre in allgemeiner, gleicher und direkter Wahl nach dem Verhältniswahlrecht vom Volk gewählt. Der Ständerat hat 46 Mitglieder (zwei pro Kanton, eins pro Halbkanton), die in den allermeisten Kantonen nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt werden. Ein Gesetzentwurf muss von beiden Kammern verabschiedet werden. Ein Überstimmen der einen Kammer durch die jeweils andere ist nicht möglich. Viele Entscheidungen erfordern eine Volksabstimmung.

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