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Liechtenstein

23.11.2017 - Artikel

Stand: März 2018

Ländername: Fürstentum Liechtenstein

Klima: Alpin-gemäßigt

Lage: Mitteleuropa; am rechten Alpenrheinufer im Dreieck zwischen dem österreichischen Bundesland Vorarlberg und den Schweizer Kantonen Graubünden und St. Gallen

Landesfläche: ca. 160 Quadratkilometer

Hauptstadt: Vaduz (5.269 Einwohner am 30.06.2013)

Bevölkerung: 36.942 Personen, davon 33,6% Ausländer (darunter etwa 30 Prozent Schweizer, 11 Prozent Deutsche) Stand 30.06.2013

Landessprache: Deutsch

Religionen: Katholiken 78,4%, Protestanten 7,9%, Muslime 4,8%, andere 8,9%

Nationalfeiertag: 15. August (Mariä Himmelfahrt und Geburtstag des ehemaligen Fürsten Franz Josef II.)

Unabhängigkeit: 1806 Aufnahme als souveräner Staat in den Rheinbund, nach Auflösung des Deutschen Bundes 1866 Fortbestehen als unabhängiges Fürstentum

Staatsform: Konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage

Staatsoberhaupt: S.D. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. Dieser hat am 15.08.2004 seinen Sohn, S.D. Erbprinz Alois, mit der Ausübung aller dem Fürsten gemäß Verfassung zustehenden Hoheitsrechte des Staatsoberhauptes betraut.

Regierungschef: Adrian Hasler (FBP), seit 27.03.2013

Außenministerin: Aurelia Frick (FBP)

Parlament: Landtag mit 25 Sitzen. Letzte Wahlen am 05.02.2017. Ergebnis: Fortschrittliche Bürgerpartei (FBP) 10 Sitze, Vaterländische Union (VU) 8 Sitze, Freie Liste (FL) 3 Sitze, Die Unabhängigen (DU) 4 Sitze.

Regierungsparteien: neue Regierung wurdet am 30.03.2017 gebildet, nachdem der neu gewählte Landtag zusammentrat;  Fortsetzung der Koalition aus FBP (9 Sitze) und VU (8 Sitze)

Opposition: Die Unabhängigen (5 Sitze) und Freie Liste (3 Sitze)

Gewerkschaft: Liechtensteiner ArbeitnehmerInnenverband (LANV), für alle Branchen und Berufe zuständig.

Verwaltungsstruktur: Gliederung in 11 Gemeinden, 2 Wahlkreise (Unterland = Schellenberg, Oberland = Vaduz)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Liechtenstein ist Mitglied aller wesentlichen internationalen Organisationen, einschließlich UNO (1990), EFTA (1991), EWR (1995) und WTO (1995), nicht aber der EU und NATO.
Ferner leistet es Beiträge ohne Mitgliedschaft an den Kinderhilfsfonds der UN (UNICEF) und das Hochkommissariat für Flüchtlingswesen (UNHCR).

Wichtigste Medien: 

  • 1. Presse: „Liechtensteiner Vaterland“, Leser: 21000; "Liechtensteiner Volksblatt“, Leser: k.A; „Die Liechtensteiner Woche“, jeweils Sonntag, kostenfrei verteiltes Anzeigenblatt, Auflage: 37.500.
  • 2. Elektronische Medien: Liechtenstein verfügt über einen öffentlich-rechtlichen Radiosender „Radio Liechtenstein“ und über einen Fernsehsender, den „Landeskanal“

Bruttoinlandsprodukt (BIP): 2015 ca. 6,0 Mrd. Franken

BIP/Kopf:  197 000 CHF (2014) In Liechtenstein wird aufgrund des hohen Anteils von Arbeitspendlern aus dem Ausland an der Erwerbsbevölkerung in der Regel das deshalb aussagekräftigere Bruttonationaleinkommen pro Kopf angegeben, das in 2014 133 000 CHF betrug.

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

 

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