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„Hier sind sich Deutschland und die Schweiz besonders nah“: Besuch im Kanton Thurgau

v.l.n.r.: Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Monika Knill, Botschafter Dr. Riedel, Dr. Rainer Gonzenbach, Dr. Jakob Stark, Carmen Haag, Walter Schönholzer

v.l.n.r.: Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Monika Knill, Botschafter Dr. Riedel, Dr. Rainer Gonzenbach, Dr. Jakob Stark, Carmen Haag, Walter Schönholzer, © Kanton Thurgau

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Als Botschafter Dr. Riedel am 30.4. den „Apfelkanton“ Thurgau besuchte, war Deutschland zum Greifen nah. Im Austausch mit der Kantonsregierung wurde rasch deutlich: die Beziehungen, die Deutschland und die Schweiz über den Bodensee hinweg verbinden, könnten enger nicht sein.

8% der Thurgauer Wohnbevölkerung sind deutsche Staatsbürger, Wirtschaft, Kultur und Forschung funktionieren grenzüberschreitend in selbstverständlicher Kooperation. Nicht umsonst ist die Bodensee-Region die erfolgreichste in ganz Europa und kann damit eine Modellfunktion einnehmen, betonte Botschafter Dr. Riedel.

Die Zusammenarbeit ist nicht nur in der Bodensee-Konferenz oder der Internationalen Bodensee-Hochschule, die ihren Sitz im Thurgau hat, vorbildlich. Davon, wie perfekt eingespielt auch die Forschung zwischen Konstanz und Kreuzlingen am Biotechnologie-Institut Thurgau funktioniert, konnte sich Botschafter Dr. Riedel bei einem Besuch vor Ort überzeugen.

 Besichtigung des Biotechnologie Instituts Thurgau, v.l.n.r.: Prof. Dr. Daniel Legler, Botschafter Dr. Riedel, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Regierungsrätin Monika Knill.
 Besichtigung des Biotechnologie Instituts Thurgau, v.l.n.r.: Prof. Dr. Daniel Legler, Botschafter Dr. Riedel, Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Regierungsrätin Monika Knill.© Kanton Thurgau

Dass jeden Morgen Studierende der Universität Konstanz mit Forschungsmaterial nach Kreuzlingen pendeln, zeigt wie sehr Deutschland und die Schweiz zu einem gemeinsamen Lebensraum zusammengewachsen sind.

Aber auch die „große weite Welt“ macht nicht an Landesgrenzen halt: Neben nachbarschaftlichen Themen (Landschaft, Verkehr, Konsum) kam auch die Beziehung der Schweiz zur EU zur Sprache.  An der Grenze zu Deutschland wird diese besonders spürbar: „Wenn die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU gut sind, merken wir dies in Deutschland zuerst. Wenn nicht, ebenfalls!“, hielt Botschafter Dr. Riedel fest und zeigte sich zuversichtlich, dass das Verhältnis zwischen der Schweiz, Deutschland und der EU auch in Zukunft positiv sein wird.

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