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Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich der Schweiz

17.01.2019 - Artikel

Schweizer Präzision trifft auf deutsche Ingenieurskunst. Das war das Motto für das Business Meeting des Wirtschaftsministers des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, bei seinem Besuch in der Schweiz.

Unternehmer aus der gesamten Schweiz fanden den Weg in die Residenz des Deutschen Botschafters, Dr. Norbert Riedel, in Bern, um sich über Investitionschancen im Ostsee-Land zu informieren.

Botschafter Dr. Riedel
Botschafter Dr. Riedel© Auswärtiges Amt

Der Hausherr begrüßte die anwesenden Gäste und bedankte sich für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und Invest MV. Im Jahr 2017 war das Bundesland im Nordosten Deutschlands Partner bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bern.



Michael Sturm, Geschäftsführer Invest in MV
Michael Sturm, Geschäftsführer Invest in MV© Auswärtiges Amt

Der Geschäftsführer von Invest MV, Michael Sturm, führte als Moderator mit kurzweiligen Anekdoten und amüsanten Imagefilmen über Mecklenburg-Vorpommern durch den Abend.

Harry Glawe, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern
Harry Glawe, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern© Auswärtiges Amt

Harry Glawe berichtete, dass Mecklenburg-Vorpommern den Strukturwandel erfolgreich gemeistert habe. „Ende der 90er Jahre hatten wir eine Arbeitslosenquote von 30 %, jetzt liegen wir bei 7,8 %“, sagte der strahlende Minister. Als ehemaliges Agrarland stehe Mecklenburg-Vorpommern gut da und erlebe einen Aufschwung in zahlreichen Wirtschaftssektoren, wie etwa beim Maschinenbau, der Medizintechnik, der Pharmaindustrie sowie dem Tourismus. Zwei Universitäten und drei Hochschulen garantieren, dass ausreichend qualifizierte Fachkräfte vor Ort seien. „Unser nächstes großes Ziel ist die Verbesserung der Mobilität, insbesondere der digitalen Infrastruktur“, kündigte der Wirtschaftsminister an.

Simon Michel, CEO Ypsomed AG
Simon Michel, CEO Ypsomed AG© Auswärtiges Amt

Simon Michel, CEO der Ypsomed AG, geriet ins Schwärmen als er von der Zusammenarbeit mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern erzählte. Sein neuer Produktions-, Verwaltungs- und Repräsentationsstandort mit einer Fläche von 25.000 qm² wird am 22. August diesen Jahres in Schwerin eröffnet. Die Ypsomed- Gruppe ist das führende Unternehmen in der Herstellung von Injektions- und Infusionssystemen. „Das Land, Invest MV und alle kommunalen Behörden haben sich intensiv um uns bemüht und gaben uns das Gefühl, in Mecklenburg-Vorpommern willkommen zu sein“, erläuterte Michel seine Entscheidung pro Schwerin und gegen andere europäische Länder. Die Region habe ausreichend Fachkräfte, eine hohe Lebensqualität und motivierte Mitarbeiter.


Walter Inäbnit,
Walter Inäbnit,© Auswärtiges Amt

Michel dankte auch dem Unternehmer-Urgestein Walter Inäbnit, ehemaliger CEO der Haag-Streit-Gruppe, der als „Pionier“ aus der Schweiz nach Mecklenburg-Vorpommern ging. „Die Ansiedlung fällt leichter, wenn man auf Erfahrungsberichte von vor Ort zurückgreifen kann.“ Walter Inäbnit sprach ebenso von seinen positiven Erfahrungen. „Neben guten Standortfaktoren gibt es nette Menschen, eine schöne Natur und natürlich tolles Essen“, schmunzelte der 72-jährige. Einen kleinen Nachholbedarf sehe er bei der Bahninfrastruktur, um die sich der Minister bereits kümmert. Bei einem Apéro und zahlreichen Gesprächen klang der Abend in der Residenz aus.

 



 





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