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70 Jahre VN-Menschenrechtscharta

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Am 10.12.1948, verabschiedete die Generalversammlung der neu gegründeten UN die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - den ersten weltweit geltenden Menschenrechtskatalog. Sie bildet die Grundlage der Arbeit von amnesty international. Foto: Bodo Marks dpa/lno +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit, © dpa

10.12.2018 - Artikel

„Die Gewährleistung der UN-Menschenrechtscharta durch die Weltgemeinschaft aktueller denn je“

Die Charta besteht aus 30 Artikeln und enthält grundlegende Ansichten über die Rechte, die jedem Menschen zustehen sollen. Es dürfe nicht nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand unterschieden werden. Die Erklärung ist eine Antwort der Mitgliedsstaaten auf die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, in dem die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben. Die erste Vorsitzende der UN- Menschenrechtskommission, Eleanor Roosevelt, bezeichnete sie als die „Magna Charta der Menschheit“. Anlässlich des 70. Geburtstages der Menschenrechtscharta, die nach ihrer Präambel als Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt gilt, zog der Deutsche Botschafter in der Schweiz und in Liechtenstein, Dr. Norbert Riedel, die Verbindung zur derzeitigen politischen Weltlage:


„Gerade jetzt, wo viele Menschen vor Krieg, Terror und Gewalt flüchten und neue multilaterale Konflikte drohen, ist die notwendige Gewährleistung der UN-Menschenrechtscharta durch die Weltgemeinschaft aktueller denn je.“

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