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Botschaften gedenken des hundertjährigen Waffenstillstands nach dem I. Weltkrieg

13.11.2018 - Artikel


Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Macron
Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Macron© Bundesregierung/ Bergmann


Weltweit wurde am 11.November auf das Ende des Ersten Weltkriegs zurückgeblickt. Bundeskanzlerin Merkel nahm gemeinsam mit Gästen aus aller Welt an einer Gedenkzeremonie am Grab des unbekannten Soldaten in Paris teil. Auf Einladung von Präsident Macron besuchte sie am Samstag die Stätte der deutschen Kapitulation von 1918. 




In Bern ehrten die Botschaften von Belgien, Frankreich und Polen in Anwesenheit von Botschafter Dr. Riedel die zivilen und militärischen Opfer sämtlicher Konflikte aller Zeiten. In einer bewegenden Zeremonie auf dem Bremgartenfriedhof gedachten sie gemeinsam der gefallenen Soldaten.

Botschafterin Anne Paugam, Republik Frankreich / Botschafter Dr. Riedel
Botschafterin Anne Paugam, Republik Frankreich / Botschafter Dr. Riedel© Ambassade de France en Suisse


Botschafter Jakob Kumoch, Republik Polen/ Botschafter Dr. Riedel
Botschafter Jakob Kumoch, Republik Polen/ Botschafter Dr. Riedel© Ambassade de France en Suisse





Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Er gilt als „Urkatastrophe“ des beginnenden 20. Jahrhunderts, denn er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen der industriellen Moderne. Deren Zerstörungspotenziale prägten fortan maßgeblich alle Bereiche von Staat, Gesellschaft und Kultur. Der weitere Verlauf der neueren Geschichte, über den Zweiten Weltkrieg hinaus bis hin zum Fall des sogenannten „Eisernen Vorhangs“, hat seine Wurzeln in den Verwerfungen nach den Ereignissen vor 100 Jahren. 


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